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That´s me

Riri around the world

Einfach mal ‚Ja‘ sagen!

Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich?

Es gibt eine super einfach Antwort auf diese Frage! Ich sage ‚ja‘. Ich sage zu allem, das mir auch nur annähernd gut tun könnte, ‚ja‘. Das klingt jetzt, als würde ich den Film „Der Ja-Sager“ ausleben… tue ich vielleicht auch ein bisschen, nur dass ich keineswegs dazu gezwungen bin, sondern es tue, weil ich gemerkt habe, dass ich so unglaublich glücklich bin. Ich sage ‚ja‘ zu nem leckeren Burger, weil Essen mir immer gut tut. Ich sage ‚ja‘ zu allen möglichen Wandertrips, weil ich jedes Mal bei der Aussicht am Ende vor Glück fast weinen muss. Ich sage ‚ja‘, wenn sich jemand mit mir treffen will, weil ich es liebe, neue Leute kennenzulernen. Es klingt so simpel, ich habs aber noch nie gemacht. Es gab immer irgendwelche Ausreden. Nein, ich will nicht fett werden. Nein, ich will mich nicht anstrengen. Nein, die könnten blöd sein.
Ich sage ‚ja‘ und auf einmal zeigen sich mir so viele Möglichkeiten und ich bekomme eine andere Sicht auf die Dinge.
Warum nicht einfach mal ‚ja‘ sagen? Was hast du zu verlieren? Sei spontan, sei draufgängerisch, sei glücklich! Es ist tatsächlich so einfach wie es klingt. Auch bei Sachen, die vielleicht etwas kosten, sage ich ja. Ich überlege zwar gründlicher, ob es mich wirklich glücklich macht, wenn ich jetzt ‚ja‘ sage, aber am Ende heißt es JA, wenn es zu meinem Glück beitragen könnte. Ich schmeiß jetzt nicht mit dem Geld um mich (keine Panik Mutti).. viele Momente, denen ich zustimme, sind auch einfach unbezahlbar.

Probiert es mal aus. Sagt mal für einen Tag oder eine Woche einfach ‚ja‘ zu den Dingen, die euch glücklich machen könnten. Und im Gegenzug werdet euch auch bewusst, wo ihr nein sagen müsst, weil es nicht gut für euch ist. Das ist genauso wichtig für mein Rezept zum Glücklichsein. Macht euch Gedanken darüber, welche Dinge oder vielleicht auch Menschen nicht gut für euch sind und sagt ’nein‘ zu ihnen. Einfach immer die Frage im Hinterkopf behalten „macht mich das jetzt glücklich?“ und wenn die Antwort ‚ja‘ lautet, dann legt los!! Warum nicht??:)

Liebe Grüße

Eure Riri

Mein Gesicht im Internet

Was gehört alles ins Internet und wie persönlich „darf“ man sich öffentlich darstellen?

Grade meine Familie fragt mich oft, ob das normal ist, so persönliche Gedanken im Internet zu posten, so viel von sich preiszugeben. Ich weiß nicht, ob das normal ist. Für mich ist es auf jeden Fall nichts außergewöhnliches. Ich bin mit dem Internet aufgewachsen und mein Bezug zu den Medien ist bisher immer sehr positiv gestimmt gewesen. Ich sehe die Medien und das Internet nicht wie viele andere als die böse neue Technologie, die gefährlich sein könnte. Für mich sind es viel mehr Möglichkeiten und Chancen, den Leuten etwas von mir zu erzählen und ihnen vielleicht das ein oder andere mit auf den Weg zu geben.

Und ja, manchmal poste ich persönliche Bilder oder Gedanken. Das tue ich, um mich den Menschen zu erklären. Es gibt auch im realen Leben Menschen, die dir weniger von sich erzählen und eben die (zu denen ich zähle), die wie ein offenes Buch zu lesen sind. Für mich persönlich liegt wenig Unterschied, ob ich das im realen Leben tue oder im Internet meine Texte schreibe.
Wichtig dabei ist meiner Meinung nach, dass ich die Kontrolle darüber habe, was ich von mir preisgebe. Und ja, dann poste ich mal ein Bild mit meinem Papa, was für mich sehr persönlich ist. Jedoch wissen sowieso alle Bescheid und es gibt auch keinen Grund, sich zu verstecken (für mich).

Tatsächlich hat es für mich sogar was „tröstendes“ (Füßchen, weil ich nicht weiß, ob das das richtige Wort ist).
Früher war ich ein Mädchen, das viel ausgehalten hat und darüber geschwiegen hat, Mitleid wollte ich auf keinen Fall. Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass es mir persönlich viel mehr hilft, wenn ich Unterstützung bekomme, wenn ich mich den Leuten mitteile.

Ich schaue mir wirklich gerne diese perfekten Instagram Seiten an, bei denen immer die Sonne scheint, nie jemand ein Pickel im Gesicht hat und jeden Tag ein Blogger-Burger gegessen werden kann, ohne auch nur einen Gramm zuzunehmen. Ich stehe auf perfekte Dinge. Aber viel lieber mag ich eigentlich Blogs oder Instagram Accounts, auf denen sich ein Mädchen auch mal ungeschminkt und verschwitzt nachm Sport zeigt (Sophiedrie auf Instagram ist da ein tolles Beispiel). Versteht ihr worauf ich hinaus möchte? Ich möchte meinen Freunden und den anderen Leuten, die sich meine Profile anschauen, keine perfekte Travel-Fashion-Welt präsentieren, sondern mich. Und zu mir gehören nunmal auch meine 3 Speckfalten und vor allem meine Gefühle.

Mein Papa hat heute Geburtstag und ich kann ihm nicht gratulieren. Soll ich jetzt ein Bild posten, auf dem ich lächele? Nein. Es ist okey, dass man traurig ist. Und es ist okey, dass man dafür Mitleid bekommt. Dafür braucht man sich meiner Meinung nach nicht schämen oder es im Internet verstecken, um eine Scheinwelt aufrecht zu erhalten.

Liebe Grüße

Eure Riri

#Happyme

#Happyme habe ich immer schon gerne benutzt. Früher jedoch immer mit diesem albernem Hinterton. Mittlerweile geht das auch ohne!

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Happy all day, every day

Wir sind jetzt knapp einen Monat hier, ich bekomme das Grinsen nicht mehr von meinem Gesicht und mir geht es so gut wie noch nie. Auch wenn mein liebster Reisepartner mich stets begleitet, hatte und habe ich viel Zeit, um mich mit mir selbst zu beschäftigen und nachzudenken. Wundervoll. Auf der einen Seite werden Sachen vielleicht mal kritisch betrachtet und genauer von mir unter die Lupe genommen, ich zerdenke gerne Sachen. Auf der anderen Seite entwickelt sich eine gewisse Grundzufriedenheit mit der Zeit. Warum? Ich habe viel darüber nachgedacht, wer ich bin. Und da ich das jetzt (glaube ich) herausgefunden habe, kann ich mich auch so verhalten, so leben, wie es gut für mich ist.

Ein kleiner Punkt dabei ist zum Beispiel meine äußere Erscheinung. Ich war nie das Mädchen, dass sich doll geschminkt hat oder so… aber ein bisschen Concealer auf den Augenringen und ein paar Striche mit dem Augenbrauenstift mussten schon sein, ganz ohne Schminke bin ich (außer zu meinen Abiprüfungen ) nie zur Schule gegangen. Das ist in Berlin dann schon sehr abgeschwächt, weil Berlin einfach cool ist 😀 Und hier habe ich es komplett „aufgegeben“. Wenn man alles, was man mitnehmen möchte, in einen Rucksack stopfen muss, überlegt man zwei Mal, was man wirklich braucht. Und außer Shampoo, Zahnbürste, Zahnpasta und Haarbürste benötige ich nichts aus meiner Kulturtasche. Teockenshampoo, Haaroil, Gesichtscreme und Augenbrauenstift wurden erstmal nach gaaaanz unten in den Rucksack befördert. Ich mag mein „neues“ Ich.

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Zweite Sache: Ich nehme hier glaube ich trotz unzähliger Wanderungen ein bisschen zu. Als Backpacker ist es einfach nicht möglich, immer frisch zu kochen und das kanadische Fastfood ist wirklich gut. Dann hab ich kurz überlegt hier wieder ein bisschen Diät zu machen. Aber warum zum Teufel?! Dann werde ich halt ein bisschen runder, wenn es mir in Deutschland nicht mehr gefällt, kann ich es ja wieder abnehmen. Aber möchte ich wirklich hier auf den besten Taco Kanadas oder Waffeln mit Ahornsirup verzichten, um auf meine Figur zu achten? Ich glaube nicht.

Und ebenso wie die äußerlichen Merkmale hat sich auch an der Einstellung zu meinem Character etwas geändert. Ich war immer schon sehr zufrieden mit mir und es war mir egal, was andere Leute über mich gedacht haben #sidecut. Aber hier bin ich einfach noch viel zufriedener und glücklicher mit mir selbst geworden. Ich brauche nichts und niemanden, um wirklich glücklich zu sein, Danke Kanada, dass du mich das merken lassen hast. Hat wirklich lange gedauert, aber besser später als nie…

Das sind also meine Gedanken an einem Mittwoch Abend 😀 Glücklichsein ist so einfach, probiert es mal aus, bringt Spaß!

Liebste Grüße

Eure Riri

Ich hasse es. Es tut weh. Ich will mich drüber aufregen, aber es bringt doch nichts. Ich will helfen, aber weiß nicht, wie. Ich möchte, dass es aufhört.

Ist es das? Wird es so sein? Wöchentlich von einem Angriff des Terrors zu hören, wird das normal für meine Kinder? Bitte nicht. Es ist glaube ich klar, dass ich keinerlei Verständnis für diese schrecklichen Taten des Terrors habe, im Gegenteil hasse ich diese Menschen sogar vom tiefsten Herzen, auch weil sie ihre Taten mit dem Glauben begründen. Glauben gibt Hoffnung, Glauben gibt Kraft, Glauben gibt Leben! Sie benutzen ihn als Ausrede, um Leben zu nehmen.
Eine sehr gute Freundin von mir lebt zur Zeit in London. Das Gefühl im Bauch, wenn man hört, dass bei ihr in der Nähe solch schreckliche Dinge passieren, die Sorge, die Angst. Die ist nicht annähernd damit zu vergleichen, was Leute fühlen müssen, die selbst Opfer oder Angehörige sind. Ich kann und will mir dieses Gefühl nicht vorstellen. Ich bin entsetzt, sprachlos, immer wieder.

Ich will nicht, dass ich meinem Reisepartner sagen muss „schon wieder ein Angschlag“, als wäre das was völlig normales. Es tut weh, zu wissen, dass kein greifbares Ende dieses Schreckens in der Nähe liegt. Meine Meinung zu diesen Menschen ist schwer auszudrücken. Was ich aber sagen kann, ist, dass es dem Terror nichts bringt, diese Menschen zu verletzen oder zu töten. Niemals wird die Freiheit, das Glück, der eigene Glaube, die Menschlichkeit und der Zusammenhalt einbrechen. Im Gegenteil. Diese Dinge werden mit jedem Herzen, das uns genommen wird, noch viel größer. Die Vereinigung gegen eine Schreckensherrschaft wird stärker.
Ich möchte allen Beteiligten mein herzliches Beileid aussprechen und jedem die Kraft wünschen, die er gerade braucht, um stark zu bleiben. Wir sind stark. Das wird keiner ändern.

Ich musste mich zu diesem Thema einmal aussprechen. Ich kann den Mund nicht halten, es tut mir leid.

Schwärmerei oder pure Perfektion

Seit ich on Tour bin, handeln meine Beiträge nur noch davon, wie toll es hier ist, wie glücklich ich bin und ich gerate gerne ins „schwärmen“… heute also mal ein paar Gedanken dazu.

Vielleicht würde ein „guter“ Blog auch mal auf kritischere Themen eingehen, Dinge aus einer anderen Sichtweise betrachten, sich den „wichtigen Dingen“ im Leben widmen. „Guter“ jedoch mit Füßchen, weil mir noch nicht ganz bewusst ist, was einen guten Blog ausmacht. Für mich geht es hier darum, meinen Freunden, meiner Familie und sonst allen Leuten, die es interessiert, regelmäßig ein Update zu liefern und sie mit auf meine Reise zu nehmen. Für mich ist ein guter Blog ein Blog, den die Leute gerne lesen, bei dem sich die Leute über neue Beiträge freuen, ganz egal um welche Themen es geht. Ich hoffe natürlich, dass alle, die tatsächlich manchmal auf diesen Link klicken, meine Beiträge gerne lesen und freue mich deshalb immer über Feedback.

Jetzt mal zu der ganzen Schwärmerei. Natürlich, ich könnte auch mal über unsere „Probleme“ hier berichten. Es kommt mal vor, dass wir in einem Ort keine Unterkunft finden, dass wir Probleme mit der Kreditkarte oder dem Handy Vertrag haben, aber wen juckt’s? Uns nicht, deswegen sehe ich diese Sachen auch nicht als kritisch genug, um sie euch mitzuteilen. Also erzähle ich euch von dem Rest. Und dieser Rest ist einfach perfekt. Das ist keine Schwärmerei, das ist meine Sicht auf die wundervollen Dinge, die ich hier erlebe.
Also Perfektion. Die, die mich ein bisschen besser kennen, wissen, dass ich immer alles perfekt haben muss. Der Abiball musste perfekte geplant werden, meine Zukunft soll perfekt geplant werden, meine Freundschaften sind perfekt, eine Beziehung soll perfekt sein. Und endlich habe ich mit dieser Reise etwas gefunden, dass wirklich perfekt ist. Ich bin so glücklich. Ich erlebe so viele unglaubliche Dinge und niemand kann mir diese Perfektion nehmen, weil es nur durch mein Verständnis und meine Sicht auf die Situationen so perfekt wird. „Does that makes sense?“ – wie mein Surflehrer stets nach seinen Erklärungen fragt 😀 also versteht ihr ungefähr, wie ich das meine? Zusammengefasst: Riri ist glücklich. Riri hat die Zeit ihres Lebens. Keiner kann das Riri wegnehmen.

IMG_4045Ps: Im pazifischen Ozean zu surfen, gehört wohl zu den perfektesten Erlebnissen hier 😀

Liebe Grüße aus dem Paradies

Eure Riri

Sommer, Sonne, Parksville

Während wir Unmengen an Snaps aus Deutschland bekommen haben, dass der Sommer endlich da sei, saßen wir in Nanaimo unter stets bewölktem Himmel. Eineinhalb Stunden weiter in den Norden und wir liegen bei 23 Grad am Strand, können im Pazific baden.

IMG_3739.JPGWir sind jetzt für vier Tage in Parksville und „warten“ hier auf unser Hostel in Tofino. Eigentlich hatten wir den Ort schweren Herzens schon aufgegeben, weil einfach nirgends ein Zimmer in unserer Preisklasse frei war. Jetzt konnten wir doch noch eins für zwei Nächte ergattern, jedoch erst in vier Tagen. Aber ich muss sagen, dass es wirklich schlimmere Orte als Parksville gibt, um sich ein wenig Zeit zu vertreiben. Endlos lange Strände, perfektes Wetter, eine süße Innenstadt und überall drum herum entweder Wasser oder teils schneebedeckte Berge. Urlaub, Entspannung und Wellness pur!!IMG_3776.JPG

In unserem Airbnb gibt es außerdem einen Hund und eine Katze. Wie manche vielleicht wissen, liebe ich alles, was flauschig ist, und bin sehr kuschelbedürftig. Selbstverständlich also, dass ich mein Kaninchen zu Hause unglaublich vermisse, Molly und Puma erleichtern mir die Situation hier jedoch sehr!

Für die weitere Planung:
Nach Tofino gehts kurz wieder nach Vancouver, von dort nach Edminton (ROCKIES *_*). Dann gehts weiter nach Calgary und anschließend nach Banff, ein kleiner Ort mitten in den Rocky Mountains. Dann noch eine Woche Seattle und ein paar Resttage in Vancouver und fertig ist unsere Traumreise (haha klingt wie ein Rezept zum Glücklichsein)

Wir genießen jetzt noch einen Sonnenuntergang am Strand und freuen uns über ein paar Tage Urlaub im Urlaub 😛

Liebe Grüße

Eure Riri

So läuft das hier

Nachdem der letzte Eintrag so chaotisch war, hier also mal etwas Struktur. Wie schaut eigentlich ein Tagesablauf bei uns aus?

Manchmal stellen wir uns einen Wecker, manchmal schlafen wir einfach aus. Ich bin dann immer die erste, die das Bett verlässt, denn ich brauche auch wesentlich länger zum Fertigmachen und dann kann mein Reisepartner noch ein wenig weiterschlummern. Wenn er dann duschen geht, bin ich meistens so süß und bereite das Frühstück schon vor, sodass wir dann auch bald etwas in den Magen bekommen (ich hab hier morgens auf einmal immer einen Bärenhunger). Zu unserer Ernährung hier schreibe ich vielleicht auch noch mal einen Beitrag, ist auf jeden Fall nicht ganz langweilig..

Dann wird sich abgestimmt, wie viel man wohl am besten anziehen sollte (kalt oder warm), die Rucksäcke werden mit Wasser und meist einem Apfel und Keksen gepackt und auf geht’s!IMG_3578.JPG

Entweder wandern wir irgendwo hin/drüber/drauf/rum oder wir erkunden die Stadt und schauen uns die Umgebung an. Nachmittags sind wir dann meistens schon tutto kaputto, jedoch gehen wir trotzdem fast jeden Tag noch in den Supermarkt, denn irgendetwas fehlt immer. Gelegentlich (haha gelegentlich ist irgendwie ein witziges Wort) sind wir sehr motiviert, dann wird lecker gekocht (wir werden immer besser). Manchmal finden wir aber auch Mc Donalds Gutscheine und leben das Fastfoodlife.
Irgendwie geht es uns nachm Essen meistens nicht so prickelnd, weil wir durch die Anstrengung vom Tag so schnell und so viel essen. Also erstmal Päusschen. Das ist dann auch die Zeit, in der mal die Handys gecheckt werden, Mama geschrieben wird, dass ich noch nicht von einem Bären gefressen worden bin und der Plan für den nächsten Tag erstellt wird.

Abends geht’s oft nochmal raus, entweder Sonnenuntergang oder Sterne gucken. Ein Couchabend ist aber auch gerne mal drin. Dann gehen wir noch die Ausgaben des Tages durch, damit wir den Überblick über unsere Finanzen nicht verlieren und das ist dann auch die Zeit, in der nach dem nächsten Hostel oder Airbnb gesucht wird.

Geschirr vom Tag abwaschen, Zähne putzen, ins Bett und es dauert keine fünf Minuten bis wir im tiefen Schlummerland sind..

Noch ein kleines Update: Wir haben uns dafür entschieden, den Norden wegzulassen und dafür auf dem Rückweg noch eine Woche Seattle zu besuchen. Ich freue mich sehr!

Liebe Grüße

Eure Riri

Komisch, komischer, Nanaimo

Seit drei Tagen verweilen wir nun in Nanaimo. Verweilen klingt erstmal komisch, aber entspricht ganz dem Motto dieser Stadt.

Nanaimo ist eine der Städte, die von den First Nation Leuten ( wir sind uns nicht sicher, ob das Indianer waren 😀 ) gegründet wurde. Hier passt vieles nicht zusammen und „schön“ ist die Stadt an sich nicht. Wir leben hier zwar auch in einem Airbnb, das etwas im Ghetto liegt (wie uns von einem netten oder nicht so netten jungen Mann – das ist ein Insider, der leider nicht ins Internet gehört- mitgeteilt wurde), jedoch ist auch Downtown einfach komisch. Jedenfalls bei schlechtem Wetter. Alles schaut etwas leblos und verlassen aus. Ab und zu steht hier trotzdem ein Hotel-Hochhaus, das überhaupt nicht zu dem Rest passt. Wir glauben, dass hier während der Saison mehr los sein müsste und es dann vielleicht nicht mehr so gruselig aussehen könnte. Bei Sonnenschein schaut es hier auch schon ganz anders aus, aber das ist ja irgendwie immer so.
Die Natur ist hier jedoch mal wieder der absolute Wahnsinn. IMG_3560.JPG
Heute sind wir um New Castle Island gewandert ( eine kleine Insel 500 Meter vor Nanaimo) und wurden von zwei Adlern begleitet, als wir halsbrecherisch versucht haben, nicht die Klippen runterzustürzen. Okey ganz so dramatisch war es nicht, aber irgendwann war es wirklich zu gefährlich und wir sind wieder umgekehrt, der offizielle Weg ist zwar langweiliger, aber deutlich entspannter.
Noch eine kleine Rückblende: Die letzten Tage in Victoria waren super schön. Whale watching war wirklich einzigartig. Darüber könnte ich jetzt einen komplett eigenen Blogeintrag schreiben, aber wir wollen es ja nicht übertreiben. Jedenfalls sind direkt neben uns Killerwale aufgetaucht und ich habe das Grinsen nicht mehr von meinem Gesicht bekommen. Auch, weil wir auf einem Motorboot unterwegs waren und unser Kapitän die Wellen des Pazifiks gerne als Absprungrampe genutzt hat.IMG_3515.JPG

Unsere Weiterfahrt ist momentan etwas ungewiss, da unsere ursprüngliche Route gen Norden zeitlich mit der Fähre und co etwas Probleme macht. Wir ziehen jetzt eventuell in Erwägung, die Tour Richtung Sünden weiterzuführen und dabei vielleicht noch einen Abstecher nach Seattle zu machen. Das entscheidet sich in den nächsten Tagen, ich halte euch auf dem Laufendem!

Der Eintrag war jetzt etwas chaotisch, sorry. Aber diese Stadt bringt mich völlig durcheinander, Nanaimo ist sooo komisch !!

Liebe Grüße

Eure Riri

Riri erkundet die Natur

Hello again, wir sind mittlerweile in Victoria auf Vancouver Island und genießen hier ein eigenes Apartment samt Apple TV.

Auf dieser Insel rückt für uns die Natur sehr in den Vordergrund. Ob es die Seehunde sind, die im Hafen herum schwimmen oder die Wanderungen – eines ist schöner als das andere!
Wir sind heute drei Stunden um den Thetis lake gewandert. Durch den Wald, immer am Wasser entlang. Und trotz Regen war es einfach wundervoll! Die riesigen Bäume, die Vögel und ab und zu das Plätschern des Wassers. Wir haben kaum geredet, obwohl wir zu zweit unterwegs waren. Jeder war in seinen Gedanken versunken und es war ein wirklich guter Ort, um in Ruhe über viele Dinge nachzudenken. Bei mir gibt es wirklich viel zu viel nachzudenken, also hätte ich wohl lieber noch zwei Runden drehen sollen, aber diese kleine Auszeit tat mir trotzdem sehr gut.Processed with VSCO with hb2 preset

Kanada fasziniert mich immer wieder. Dieses Mal ist es aber die Natur, die mich begeistert. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, Dinge, Gegenden, Wege, bei denen man das Gefühl hat, dass vorher noch nie jemand diese Wege bestritten oder diese Dinge gesehen hat. Einzigartig. Atemberaubend.
Ziemlich in der Mitte von unserem Spaziergang kletterten wir auf einen großen Felsen mit einem wahnsinns Ausblick über den See und die Landschaft drumherum. Als wir beide oben standen und einen Moment inne hielten war mir einfach nach schreien. Und dann schrieen wir. Einfach alles raus. Alle Gedanken raus. Das klingt super albern, aber dieses Gefühl war unbeschreiblich. So frei. Als könnte uns niemand aufhalten.
Abends haben wir uns dann noch das Parlament angeschaut. Klingt erstmal langweilig, hat mich jedoch sprachlos gemacht. Und wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich immer irgendwas zu sagen habe! Aber seht selbst, warum eine Ricarda keine Worte für diese Schönheit findet. (Vielleicht auch, weil es mich an ein Prinzessinen Schloss erinnert)IMG_3385

Achjaa, sonst geht’s uns sehr gut, wir haben zum ersten Mal selber gewaschen… Herausforderung aber kein Hindernis! Wir genießen jetzt noch den Abend mit Bier und Wein und freuen uns auf morgen, denn dann geht es Free Willis angucken !!!*_*

PS: ich entschuldige mich für alle Rechtschreibfehler und Grammatik Fehler. Das ist alles mit dem Handy getippt. Ich geb mein Bestes 😀

Liebe Grüße,

Eure Riri

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